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Was kostet eine freie Trauung?

am 2 Februar von FriederikeIn Allgemein, Blog, Rund um freie Trauungen9 comments

Die Frage nach dem Preis bzw. den Kosten einer freien Trauung ist natürlich vollkommen berechtigt und legitim.  Nur leider ist die Antwort darauf nicht ganz so einfach. Ihr kennt ja bestimmt die Erwiderung auf die Preisfrage in gleich mehreren Branchen und Gewerken sogenannter „erklärungsbedürftiger“ Produkte: „Du kannst ja auch nicht fragen »Was kostet ein Auto«, weil das viel zu individuell verschieden ist.“

Und klar, der Unterschied ob man einen günstigen Japaner oder doch eher ein prestigeträchtiges Elektrofahrzeug erwerben möchte, dürfte sich durchaus im Preis niederschlagen.

Und genau so ist das auch mit freien Trauungen. Da gibt es günstige und nicht so günstige Angebote, so von außen betrachtet. Aber was ist denn nun wirklich „richtig“?

Am letzten Wochenende habe ich mit meiner wunderbaren Kollegin Karoline Großmann zusammen beim Rednertreff2018 eine Diskussionsrunde zu genau diesem Thema geleitet, deswegen stecke ich grad mal wieder voll im Thema. Also dachte ich, ich gebe Euch dieses ganze Wissen jetzt einfach mal weiter. Haltet Euch also fest 😉

Was kostet eine freie Trauung?

Eines vorneweg: Auf die Frage nach dem Preis einer freien Trauung kann ich leider auch weiterhin eigentlich nur antworten mit: „es kommt drauf an!“.

Wenig befriedigend, oder? Find ich auch.

Deswegen versuche ich es mal und nehme hiermit ein wenig genauer unter die Lupe, wie hoch die Investition für eine freie Trauung sein sollte. Aus gleich mehreren Berechnungs- und Blickrichtungen.

Berechnungsgrundlage 1: Einfach an den Anderen orientieren.

Das klingt erstmal einfach: „ich gucke einfach, was die anderen Redner so kosten und so viel sollte ich als Redner ebenfalls kosten bzw. so viel sollte auch unserer Redner für die Trauung verlangen“. Okay, das kann man so machen, also fange ich damit mal an.

In den letzten vier Jahren hat sich der Preis für eine freie Trauung rasant geändert. Das liegt sicher an der steigenden Erfahrung der Traurednerinnen und Trauredner in Deutschland, an der Professionalisierung der Branche und nicht zuletzt an einem steigenden Grad der Individualität. Denn wer möchte denn, in den Zeiten, in denen die Hochzeitstorte, die Deko und überhaupt alles so individuell wie möglich sein soll, eine Trauung von der Stange? Genau, Niemand. Das war 2010 aber zum Beispiel noch völlig anders 😉

Karoline Großmann und ich haben in den letzten Jahren immer wieder Erhebungen durchgeführt, wie die Preisstruktur unter uns freien Rednern und Hochzeitsrednern aussieht, vollkommen unabhängig von unserer Vorbildung, Konfession oder der deutschlandweiten Region.

Wie sahen die Preise und Kosten für eine freie Trauung also seit 2014 aus? So.

preis für eine freie trauung kosten freier redner theologe 2014

preis für eine freie trauung kosten freier redner theologe 2015preis für eine freie trauung kosten freier redner theologe 2016preis für eine freie trauung kosten freier redner theologe 2017Bei jeder der Befragungen haben jeweils über 100 Rednerinnen und Redner teilgenommen. Damit sind sie natürlich in keiner Weise repräsentativ, aber ein paar Dinge kann man ja durchaus ableiten. Allen voran: die Investition für eine freie Trauung steigt kontinuierlich. Für eine durchschnittliche freie Trauung musste man im Jahr 2014 573,26€ hinlegen, im Jahr 2017 waren es schon 824,06€.

Wie gesagt wird das an vielen Faktoren liegen wie eben zum Beispiel der Professionalisierung der Branche, der Erfahrung der Redner und der steigenden Individualisierung von Hochzeiten im Allgemeinen und Trauungen im Speziellen, wodurch der Aufwand pro Trauung steigt. Auch wird vielen der Wert der eigenen Arbeit bewusster werden und nicht zuletzt ist die Nachfrage nach freien Trauungen in den letzten Jahren enorm gestiegen – jedenfalls ist das gefühlt so, denn dazu gibt es bisher leider keinerlei belastbare und vergleichbare Zahlen.

Die Befragung für 2018 starten Karoline und ich wie immer am Anfang des zweiten Quartals, eines kann ich Euch aber schon sagen nach den Eindrücken des letzten Wochenendes, das ich auf einem jährlichen Rednertreffen mit fast 40 freien Traurednerinnen verbrachte: Ich rechne ganz grob mit einer Steigerung des Durchschnitts um ca. 100 bis 150€ für 2018… und gehe davon aus, dass die Skala nach oben erheblich vergrößert werden muss, denn selbst ohne die Befragung bereits gemacht zu haben, weiß ich, dass es mittlerweile Redner gibt, die 2600 bis 3600€ pro Trauung verlangen.

Doch sind diese Preise gerechtfertigt?

Schauen wir uns dafür mal die zweite Berechnungsgrundlage an:

Berechnungsgrundlage 2: Der wirtschaftlich konkrete Aufwand für eine freie Trauung.

Nehmen wir mal die bei mir mögliche kürzeste Zeit, die eine Trauung braucht vom ersten Kontakt bis zur fertig bearbeiteten Trauung.

Dieser theoretische Mindestaufwand ist natürlich nur exemplarisch, denn jeder Redner und jede Rednerin arbeitet ja anders, aber einen kleinen Anhaltspunkt bietet diese Übersicht ja doch. Der aller-idealste Idealfall also, das „Unglaublich-unkompliziert-Schnelldurchlauf-Programm“:

  1. Ich bekomme eine Mail, lese diese, lege das Brautpaar in meinem System an und schicke eine Mail zurück. Das Brautpaar hat keine Rückfragen und entscheidet sich extrem schnell für mich, macht über mein automatisches Buchungssystem einen Termin mit mir aus und ich verschicke eine Terminbestätigung und einen Vertrag. Alles in allem eine halbe Stunde.
  2. Das Kennenlerngespräch zum Beschnuppern dauert ca. eine Stunde
  3. Vertragsabschluss, Vertragserfassung, Anlegen von Ordnern und ToDoListen, Ausdrucken von Formularen etc. Packen eines Päckchens, Zusenden des unterschriebenen Vertrages etc.pp., dauern nochmal eine Stunde
  4. Die Mail vier Monate vor der Trauung, fast automatisiert, dazu Terminvereinbarungen, Mails an die Liebsten und Einpflegen erster Erkenntnisse in den Brautpaarordner sowie das Bereitstellen der Antworten der Liebsten im Brautpaarordner und organisatorischer Kram sowie alle Rechnungen bis auf die Endabrechnung nehmen insgesamt zwei Stunden in Anspruch
  5. Das erste Vorgespräch, dauert ca. drei Stunden (tatsächlich sind es zwei bis durchaus auch mal sechs, aber wir wollen ja das Schnelldurchlaufprogramm ;))
  6. Recherchieren was das Zeug hält, zu allerhand Themen und Möglichkeiten sowie das Schreiben des Entwurfs liegen bei 2,5 Stunden
  7. Den Entwurf mit dem Brautpaar oder dem Komplizen zu besprechen dauert ohne Änderungswünsche (!) ca. eine halbe Stunde
  8. Die Mails an die Liebsten was sie in der Trauung machen wollen und sollen, wie sie sich beteiligen können etc.pp. sowie finale Absprachen mit ihnen sowie das Telefonat mit der Oma, die kein Internet hat, machen summa summarum eine Stunde aus
  9. Der Locationcheck vor Ort der Trauung dauert normalerweise ca. eine Stunde
  10. Das Schreiben der Trauung, die wirklich persönlich ist und höchstens (HÖCHSTENS) 10% nicht selbst geschriebenen Text enthält (wie zum Beispiel Gedichte oder sowas), acht Stunden
  11. Zeit um Utensilien zu besorgen, zusammenzupacken und bereitzustellen, eine Stunde
  12. Das Formatieren der Trauung, Drucken der Trauung, Senden von Skripten an Liebste, Musiker, Fotografen und sonstige Dienstleister dauert ca. eine Stunde
  13. Vorbereitung und Aufbau vor Ort nehmen nochmal eine Stunde in Anspruch
  14. Trauung vor Ort insgesamt eine Stunde (auf die Frage, wie lang eine Trauung ist, antworte ich ja immer mit 52 Minuten #funcfact)
  15. Abbau und Sektempfang sowie das Sektschlürfen nach der Trauung sind nochmal eine Stunde
  16. Die Nachbereitung der Trauung, Sichtung und Bearbeitung von ein paar Fotos, Bereitstellen der Trauung fürs Brautpaar, Abschiedsmails, Endabrechnung etc. nehmen nochmal ca. zwei Stunden in Anspruch 🙂
  17. Das Hinterherlaufen hinter Testimonials und Fotos, Fotos sichten und sortieren und freuen über tolle Worte sind nochmal ca. eine halbe Stunde
  18. Last but not least ist das Erstellen eines Blogbeitrags und die ganze Social Media Maschinerie Drumherum mit Instagram, Facebook und Co. nochmal zwei Stunden wert

Übrigens wäre ich hier jetzt noch überall im Schlafanzug, aber das Anziehen etc. wollte ich nicht auch noch mitzählen. Je nach Outfit bei der Trauung kann das allerdings durchaus auch mal länger dauern 😉

Langer Rede kurzer Sinn: Diese ganzen Dinge machen alles in allem 30 Stunden als Minimalzeit aus, die ein qualitativ hochwertiger Trauredner für ein einziges Brautpaar und ihre wirklich persönliche Trauung braucht. Und da hat man die Beiden noch nicht bei Facebook gestalked um noch mehr zu erfahren, hat noch nicht mit der aufgeregten Braut telefoniert, weil das Kleid plötzlich hässlich ist und hat noch keine abgefahrenen Rituale vorsichtshalber mal zuhause ausprobiert. Wir reden also wirklich vom Minimalfall eines guten und individuell arbeitenden Trauredners ohne Papierkosten etc. zu beleuchten.

Nun könnte man das ja mal durchrechnen mit dem Mindestlohn, den es gibt. Der liegt im Jahr 2018 bei 8,84€. Macht 265,20€. Richtig?

Mööööööp, nein, leider nicht.

Die meisten Trauredner und Traurednerinnen sind selbständige Unternehmer. Was anderes bleibt uns auch gar nicht übrig, wer will uns schon anstellen für den abgefahrensten Beruf der Welt 😉

Machen wir aber für das Beispiel einfach mal mit diesem Mindestlohn-Preis weiter und überschlagen mal ganz grob und ohne irgendwelche Extras:

265,20€ = Trauung bei Mindestlohn, Aufwand 30 Stunden (das ist schon ziemlich unfair und unrealistisch, aber wir lassen das mal so stehen ;))

+ 19% Mehrwertsteuer = 315,59€ (tatsächlich streiten wir Trauredner uns immer wieder mit dem Fiskus, ob wir nun Künstler sind oder nicht, was einen anderen Steuersatz ausmachen würde. Alle, die ich kenne, legen aber immer die 19% zurück, vorsichtshalber. Niemand möchte oder könnte die unfassbaren Nachzahlungen, die drohen können, sonst leisten)

+ 16% Krankenkasse (gesetzlich) = 358,02€

+ 30% Einkommenssteuer und Solidaritätszuschlag = 437,58€

+ 7% Gewerbesteuer = 456,14€

+ 20% Altersvorsorge = 509,18€

+50% Miete und Nebenkosten für Büroräume, Einrichtung, PC, Software, Drucker, Büromaterial, Telefon- und Internetanschluss, Betrieb der Website = 641,78€

+ 20% laufende KFZ-Kosten (denn die meisten Hochzeitslocations liegen wirklich am Ende der Welt :D) = 694,82€

+5% Beiträge, Kammern und so = 708,08€

+20% Betriebliche Versicherungen (wenn wir die Torte umschmeißen oder sowas ;)) = 761,12€

+20% Werbung, damit überhaupt Aufträge reinkommen = 814,16€

+10% Fachzeitschriften, -bücher und Weiterbildungen = 840,68€

+10% für den Steuerberater, der diese Rechnung hier abnickt 😀 = 867,20€*

Das heißt, wir haben im Jahr 2017 endlich durchschnittlich den gesetzlichen Mindestlohn erreicht, juhu!!!

Das Problem an dieser Rechnung: Um mit diesem Preis über die Runden zu kommen, müssten wir das ganze Jahr eine Auslastung von 100% haben. Also wirklich 40 Stunden die Woche voll bezahlt werden bei schnell geschriebenen Trauungen, die keinerlei Flexibilität und Individualität zulassen (denn wir haben ja nur die 30 knallhart kalkulierten Stunden zur Verfügung).

Nunja, das entspricht leider nicht im geringsten der Realität. Denn: Im Winter wird schon mal so gut wie gar nicht mit freien Trauungen geheiratet. Da geht es schon los. Und im Sommer gibt es eben nur 26 Wochen, in denen wir wirklich effektiv Geld verdienen können. Plus: Selbst bei Selbständigen, die kein so hochgradig saisonbetontes Geschäft haben wie wir, geht man davon aus, dass nur 40-60% ihrer Zeit tatsächlich bezahlt wird. Die restliche Zeit stehen sie auf Messen rum, machen Bürokram oder kümmern sich darum, dass neue Aufträge reinkommen 😉

Rechnen wir daher mal andersrum:

Gehen wir mal davon aus, dass ein durchschnittlich verdienender Mensch in einem schreibenden – also geistig anspruchsvollen – Beruf im Jahr einen Jahresverdienst als Angestellter in Höhe von 2500€ netto im Monat mit nach Hause bringt um sich und seine bzw. ihre Familie zu ernähren. Das würde für uns Selbständige einem Bruttoverdienst von 5000€ im Monat entsprechen (also inkl. Krankenversicherung, Rentenversicherung etc.pp.). Das macht 60.000€ im Jahr. Hinzukommen wieder die diversen Steuern wie Einkommens- und Mehrwertsteuer (insgesamt ca. 56%) sowie grundsätzliche Dinge, um überhaupt einem Beruf nachgehen zu können wie Geräte, Büroausstattung, Mieten, Auto etc. (nochmal insgesamt 20%).** Das macht alles zusammen 105.600€ im Jahr, die wir einnehmen sollten, um einen wirklich angemessenen Lohn für unsere Mühen zu verdienen.

Nun sind wir dann aber mal realistisch: Mehr als 30 Trauungen zu bewältigen an den 26 Sommer-Wochenenden ist wirklich schwierig. Zumindest so lange Brautpaare nicht doch bald dazu übergehen, vom Samstag Nachmittag um 16Uhr als gewünschtem Termin für die Trauung abzuweichen und bei den Zeiten flexibler werden. Und selbst dann: geschrieben werden wollen diese 30 Trauungen ja auch noch (wir vergessen nicht, es sind ca. 30 Stunden pro Trauung minimum, also schon fast eine Arbeitswoche pro Brautpaar, aber ich weiche ab ;))

Nehmen wir also diese realistischen 30 Trauungen plus realistische weitere 5 Trauungen, die in den Wintermonaten anfallen (mehr sind das leider wirklich nicht, in vielen Fällen eher weniger), dann landen wir bei 105.600€:35 Trauungen= 3017,14€

3017,14€ sind also ein durchaus angemessener Preis für eine freie Trauung!!!**

Ich kenne allerdings lediglich genau einen einzigen Trauredner, der diesen Preis deutschlandweit verlangt. Einen! (Und das sind nicht wir ;))

Alle anderen (entschuldigt bitte, liebe Kollegen offensichtlich meine ich uns genau so ;)), sind sich selbst nichts wert, können nicht rechnen oder betreiben eine Liebhaberei. Und ach ja, nicht zu vergessen all die wunderbaren Traurednerinnen bzw. Trauredner, die diesen Beruf nebenberuflich ausüben oder nicht allein für das Familienwohl zuständig sind, die das große Glück haben NICHT von diesem Beruf leben zu müssen. Oder Singles wie mich, die mit weniger Geld auskommen 😀

Denn im Grunde ist jede Traurednerin und jeder Trauredner, der unter diesem Preis liegt und trotzdem individuell arbeitet ein Geschenk für das Brautpaar. Und das ist toll, ich liebe Geschenke an Brautpaare… schließlich ist es mein Job als Traurednerin (und als der Mensch, der ich bin), Brautpaare und ihre Gäste glücklich zu machen. Das mache ich gern auch mit dem Preis für eine freie Trauung <3

 

Ich habe aber noch eine dritte Berechnungsgrundlage für Euch 🙂

Berechnungsgrundlage Nummer 3: Der ideelle Wert einer Trauung

Ihr seht schon, ich stehe auf Zahlen. Deswegen hier noch ein paar, die die Hochzeitsstudie 2017 der Kartenmacherei belegt hat.

Studie zu Hochzeiten der Kartenmacherei

Doch gibt es im Leben ein paar Dinge, die sich mit Zahlen einfach nicht erfassen lassen, oder? Zum Beispiel? Die Liebe!

Klar, ein Hochzeitsbudget ist niemals unbegrenzt, Location, Catering, Fotograf und all die wunderschönen Kleinigkeiten verschlingen Unmengen der hart erarbeiteten Penunzen. Aber am Ende geht es doch immer nur um eines: Die Liebe.

Und diese wird in der Trauung sichtbar!

Die Trauung ist der emotionale Höhepunkt einer jeden Hochzeit.

Sie ist Dreh- und Angelpunkt dieses besonderen Tages, denn ohne sie ist es eben doch nur irgendeine Party.

Die Trauung – gleichgültig ob standesamtlich, kirchlich oder eben als freie Trauung – ist einfach, worum es geht. Denn in keinem anderen Moment an diesem Tag steht die Zeit so still, wird die Liebe so greifbar und wird das Brautpaar so offensichtlich miteinander verbunden.

All dies geschieht nur in einer Trauung.

Da sind all die Blumen, das Essen und das Auto einfach Nebensache und nur eines wichtig: Die Liebe dieser beiden Menschen, die „ja“ zueinander sagen!

Und deswegen sollte dieser Moment es Brautpaaren auch Wert sein und genau diese Wertschätzung erhalten. Mit einem Trauredner, der hochwertige Qualität liefert, sich voll reinhängt und sich Individualität und Persönlichkeit auch leisten kann – jenseits des Mindestlohns. Oder?

Denn: Was freie Redner können, können nur freie Redner.

Außerdem sind freie Trauredner die Etwas auf sich halten, nicht nur wirklich gut geschult, bilden sich weiter und sind gut vernetzt, damit auch im plötzlichen Krankheitsfall kein Brautpaar ohne Trauredner dasteht… sie bringen auch ganz viel Konfetti im Kopf und ein Riesenherz, Einfühlungsvermögen und Liebe mit voller Hingabe, Mitfiebern und Dasein. Und das Alles ist einfach unbezahlbar.

Und jetzt, um die Frage „Was kostet eine freie Trauung“ zu beantworten: Schickt mir einfach eine E-Mail und ich verrate Euch, wie die Investition bei meinem Team und mir aussieht. Denn: Du kannst ja auch nicht fragen „Was kostet ein Auto!“.

Wir freuen uns auf Euch!!!

Friederike

 

____________________________________

*Übrigens ist das auch ungefähr die Summe, die ein durchschnittlich verdienender Mensch an Kirchensteuern zahlt… in nur einem Jahr 😉

**Diese ganzen kalkulatorischen Dinge kann man übrigens zB bei MV-Startups, bei Akademie und Dr. Andreas Lutz nachlesen oder bei Akademie sowie dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mal spaßeshalber für sich selbst durchkalkulieren)

*** Noch nicht genug Zahlen? Karoline, meine Lieblingskollegin aus Thüringen hat 2016 eine Erhebung gestartet, Samuel von rent a pastor, ein sehr geschätzter Kollege aus meiner Region hat sich diesen Zahlen dann auch nochmal angenommen und hat dann auch nochmal alle Kosten für eine freie Trauung aufgezeigt, die nicht nur den Trauredner betreffen und hier könnt Ihr bei rent a pastor online Euer Hochzeitsbudget berechnen 😉

Kommentare (9)
  • Feb 16 2018, 8:44 AM

    Ein ganz toller Artikel mit hilfreichen Informationen zu diesem Thema. Letztendlcih spielen die Kosten ja doch eine sehr große Rolle. Mit diesem Thema sollte man sich daher unbedingt auseinander setzen.

  • Emilie Sinclair
    Feb 21 2018, 3:10 PM

    Hm, 2500 Euro netto pro Monat als „durchschnittlicher Verdienst“ als Angestellter in geisteswissenschaftlichen Berufen zugrundezuleben, ist aber arg optimistisch! Aber sonst sehr interessanter Text!

    • Friederike
      May 24 2018, 10:41 PM

      Na, nur weil viele Menschen in der Wirtschaft meinen, ein geisteswissenschaftlicher Beruf sei nicht mehr wert, müssen wir da ja nicht mitmachen, finde ich 🙂

  • Jörg Förster
    May 3 2018, 10:38 PM

    Hallo Frederike,
    als freier redner bin ich freiberuflich tätig, also fällt keine gewerbesteuer an, muss auch bei keiner kammer sein. als einzelunternehmer arbeite ich von zu hause aus, benötige also kein büro. wer außerdem nachweisen kann, dass keine textschablonen verwendet werden, kommt mit 7% UmSt. durch, der Bundesfinanzhof hat das erst kürzlich so an die zuständigen finanzgerichte übergeben.

    • Friederike
      May 24 2018, 10:44 PM

      Hallo Jörg, du schließt hier allerdings von deinem Finanzamt auf andere Finanzämter, von deiner Art zu arbeiten auf die Art anderer Redner zu arbeiten. Das hab ich ganz bewusst vermieden und versucht, ein ganz normales Einzelunternehmen zu Grunde zu legen, OHNE das Büro zuhause und mit einem unfreundlichen Sachbearbeiter, denn die entscheiden doch immernoch gern zu Ungunsten uns freier Redner, leider. Aber ja: Auch wir versuchen zu sparen, wo wir können und sind nicht bei den über 3000€, die in meiner Berechnung herauskommen 🙂
      Unser Ziel als freie Redner sollte es doch aber sein, angemessen entlohnt zu werden. Denn ohne uns ist auch eine Hochzeit eben nur eine Party 😉

  • Joana
    May 24 2018, 1:35 PM

    Hallo liebe Friederike,
    danke für die Übersicht. Die kostenaufstellung finde ich echt gut und interessant.
    Ich habe allerdings einen, wie ich finde, wichtigen einwand: Ein monatlicher Bruttolohn von 5000 Euro ist nur den wenigsten vergönnt. Ich selbst bin noch berufsanfänger, weiß aber von meinem Kollegen (Nachricht 2 folgt)

  • Joana
    May 24 2018, 1:40 PM

    (Fortsetzung) , der schon einige Jahre Berufserfahrung hat und zudem einen Abschluss als Wirtschaftsingenieur hat, nicht an diesen Betrag kommt. Der durchschnittliche Bruttolohn in Deutschland liegt bei 3000 EURO. Das bedeutet, dass viele darunter liegen und davon eine Familie ernähren können und auch sonstige Ausgaben davon bezahlen müssen. Deshalb möchte ich dir in diesem Punkt widersprechen. LG

    • Friederike
      May 24 2018, 10:38 PM

      Hallo Joana, da hast du natürlich vollkommen Recht, auch an dieser Stelle handelt es sich um eine Milchmädchenrechnung. Aber ich ging ja von einem schreibenden Beruf aus und von einem Brutto eines Selbständigen, das selbstverständlich anders aussieht als das Brutto eines Angestellten. Leider. Prinzipiell hast du aber natürlich vollkommen recht, dass längst nicht allen ein so hoher Lohn gegönnt ist

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