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Was ist eigentlich eine freie Trauung?

am 24 Oktober von FriederikeIn Allgemein, Blog, Rund um freie Trauungen0 comments
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Es ist so einfach wie es sich anhört: Eine freie Trauung ist eine freie Trauung. FREI!

Sie ist weder an Konventionen noch an Glaubenszugehörigkeiten, amtliche Bestimmungen oder an ein „Das haben wir schon immer so gemacht“ gebunden. Sie kann praktisch überall stattfinden und genau so sein, wie Ihr es Euch wünscht. Sie steht allen Paaren offen und theoretisch kann Euch sogar Niemand verbieten, Eure Lieblingsblume in einer freien Trauung zu ehelichen. Denn eine freie Trauung ist eben eine freie Trauung.

Im Grunde ist es so:
In Deutschland, Österreich und der Schweiz muss jedes heiratswillige Paar ins Standesamt gehen und dort vor einem Standesbeamten oder Bürgermeister „ja“ sagen, damit eine rechtsverbindliche Ehe oder Partnerschaft zu Stande kommt. Dies ist meistens eine doch recht nüchterne und bürokratische Sache, die man sicher heute schon vielerorts aufpeppen kann, die aber von den meisten Paaren doch eher als notwendiges Übel empfunden wird.

Für viele Paare viel wichtiger, aufwendiger und feierlicher ist dagegen die meist religiöse Zeremonie NACH dem Standesamt. Die „richtige“ Hochzeit in der Kirche. Dort gibt es dann das ganze Brimborium, was eine Hochzeit so wunderbar macht: Ausgesuchte Musik, den Einmarsch der Braut in ihrem Brautkleid, Blumenschmuck, Hefte die die Trauung erklären, Kerzen, Ansprachen, Rituale, den Ringwechsel, den Kuss, das ganze Programm.

Nicht ausschließlich – aber doch meistens – finden diese Trauungen in der Kirche statt.

Was ist aber, wenn einer oder beide Partner schon ein mal verheiratet war? Was ist, wenn nur einer der beiden Partner überhaupt gläubig ist?

Beide haben zumindest in der katholischen Kirche schon mal keine Chance, vor den Traualtar zu treten. Gleichgeschlechtliche Paare können eine Trauung in einer Kirche meistens komplett vergessen, lediglich einige evangelische Landeskirchen ermöglichen eine Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren. Mehr dazu auch bei Wikipedia.

Und dann gibt es noch diejenigen Paare, die zwar einer religiösen Gemeinschaft angehören, aber höchstens mal zu Weihnachten oder Konfirmationen von Nichten und Neffen in die Kirche gehen. Oder, die sich in den letzten Jahren bei Hochzeiten in Kirchen irgendwie immer fehl am Platz führten. Und doch meistens nach fünf Minuten mit Blick auf die Uhr hoffen, das Brautpaar würde endlich küssen!

All diesen Paaren wird die große Zeremonie in einer Kirche meistens entweder verwehrt oder sie möchten einfach keine.
Was machen die denn dann, wenn Ihnen der bürokratische Akt im Standesamt nicht genug ist und sie sich eine richtige Zeremonie und Feier wünschen?

Sie entscheiden sich für eine freie Trauung!

Das heißt:

Diese Paare sind völlig frei in der Wahl der Art der Zeremonie, des Redners, des Ortes und sämtlicher Abläufe, Gegebenheiten und Rituale und können genau so feiern wie sie wollen und wie sie sind. Das ist eine freie Trauung. Eine Zeremonie, die mehr ist als „nur“ das Standesamt, aber – wie eingangs schon erwähnt – völlig unabhängig von allen Zwängen, Konventionen und Glaubensrichtungen.

Sie steht allen Menschen offen, ist im Idealfall sehr persönlich, genau auf das Paar zugeschnitten und meistens eine sehr emotionale Angelegenheit… mit genau dem großen Brimborium, das sich viele Paare zur Hochzeit wünschen. Oder auch ganz klein und beschaulich mit nur einer Hand voll Gästen im eigenen Garten.

Sie ist das, was ihr Name schon sagt.
Eine FREIE Trauung!

Also, heiratet doch einfach so, wie Ihr wollt!
Friederike

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