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Die perfekte Uhrzeit für eine freie Trauung?

am 17 Oktober von FriederikeIn Allgemein, Blog, Rund um freie Trauungen0 comments
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Uhrzeit für eine freie Trauung bei einer freien Hochzeit mit Friederike Delong im Rhein-Main-Gebiet

Es gibt ein paar Dinge, die sich über die Jahre ändern. Der Tagesablauf eines Hochzeitstages zum Beispiel. Noch in meiner Kindheit war es ganz klar:

Standesamt, vielleicht ein kleiner Snack. Danach die kirchliche Trauung, ein Sektempfang, ein Fototermin, Reden der Eltern, Festessen, Reden der Trauzeugen, Brautwalzer, Abendprogramm und Tanz, Brautstraußwerfen, ein Mitternachtssnack und dann verabschiedete sich das Brautpaar und die Eltern der Braut beschlossen das Fest.

Aber eines ist mal klar: In den Jahren seit meiner Kindheit ist eine ganze Menge passiert. Und Zeiten ändern sich.

Wir leben heute im 21. Jahrhundert. Die meisten Brautpaare müssen oder dürfen mittlerweile selbst für ihre Hochzeit aufkommen. Allerdings – und das ist der Teil der Entwicklung, den ich persönlich einfach nur wunderbar finde – Brautpaare von heute dürfen dadurch auch feiern, wie sie wollen und was sie wollen.

Und das sollte meines Erachtens auch für den Tagesablauf gelten!

Natürlich, es gibt sinnvolle Abläufe, die im Normalfall immer gleich bleiben: Das Herausputzen der Brautleute kommt im Normalfall vor der Feier und das Brautstraußwerfen nach der Zeremonie.

Aber eigentlich war es das auch schon an wirklich feststehenden Abläufen.

Denn es ist doch so: Die Rede der Eltern könnte durchaus auch vor der Trauung stattfinden, als Repräsentieren der Vergangenheit, oder man könnte ihr einen Platz in der Trauung einräumen um ihre Wichtigkeit zu unterstreichen.
Ein Sekt beim Eintreffen der Gäste am Ort der Zeremonie vor der freien Trauung kann enorm schön sein (bei einer meiner Trauungen in 2013 malten die Gäste hier Karikaturen des Brautpaares, welche wir in der Trauung nutzten),  und der Brautwalzer kann schon am Nachmittag lange vor dem Abendessen stattfinden.

Aus meiner Sicht gibt es nur wenige Dinge, die gegen einen wirklich freien Tagesablauf sprechen. Zum Beispiel ist das Licht für Fotoaufnahmen in der Mittagssonne draußen nicht besonders schön. Oder die Infrastruktur Eures Feierortes gibt einfach nichts her, was kein „Standard“ ist.

Aber eine Trauung im Sonnenaufgang mit einem anschließenden Hochzeitsbrunch kann ein wundervoller Start in einen ganz entspannten Hochzeitstag sein. Eine Abend-Zeremonie unter freiem Sternenhimmel im Kerzenschein ist sicherlich voller Emotionen und ein Ja-Wort um Punkt Mitternacht wäre bestimmt genug Grund, das Festessen vor die Trauung zu legen.

Die meisten Trauungszeremonien finden derzeit am Nachmittag statt und für viele Paare ist das sicherlich eine schöne Zeit. Wenn es aber zu den Brautleuten passt: Wieso nicht davon abweichen?

Wieso denn nicht andere Wege gehen und eben morgens, abends oder Sonntags heiraten? Wieso denn nicht zum Beispiel an gemeinsame Hobbies anknüpfen, die Trauung als 20.15Uhr-Film zelebrieren oder den Zeitpunkt des Kennenlernens ganz besonders feiern? Oder so wie in dem Bild oben die Trauung nicht nur im Mittelalter sondern auch in der Abendsonne genießen?

Den Möglichkeiten sind, wie immer in freien Trauungen, keinerlei Grenzen gesetzt. Außer vielleicht der Verfügbarkeit der Trautante 😉

Heiratet doch einfach nicht nur wie Ihr mögt, sondern auch wann Ihr mögt! So wie es zu Euch am besten passt!

In diesem Sinne: guten Morgen!
Friederike

PS: Ich liebe liebe liebe Abendtrauungen. Deshalb habe ich Euch ein kleines Abendtrauungsboard bei Pinterest zusammengestellt… vielleicht findet Ihr all das ja ähnlich wundervoll wie ich!

Foto: Ines Njers | www.inesnjers.de

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