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Ute und Helmut!

freie Trauung Schwendi bei Biberach in Oberschwaben



Ute und Helmut waren für mich ein ganz besonderes Paar. Denn die Beiden waren die Ersten, die ich zu einem Kennenlerngespräch bei mir hatte ohne dass sie mich vorher kannten. Die Ersten, die über den ganz normalen Weg gekommen sind: Anzeige gesehen, angerufen, vorbeigekommen...

Und doch, sie waren eben die Ersten, die diesen Weg gegangen waren. Und dementsprechend aufgeregt war ich. Ich war mir sicher, dass sie bestimmt als erstes fragen würden, wie viele Trauungen ich schon gehalten hätte (keine!!!) und dass darauf ein weiterer Haufen mehr oder weniger unangenehmer Fragen auf mich einprasseln sollten. Ja, ich hatte Muffensausen. Ich fieberte dem Termin entgegen, machte mir Gedanken, entwarf einen Fragebogen für Brautpaare um mir Notizen zu machen und wartete.

Und dann waren sie da, Ute und Helmut.

Und all diese grauen Ungetüme der unangenehmen Fragen blieben aus. Völlig und ganz und gar. Ich mochte die Beiden sofort. Und als nach fünf Minuten Gespräch so Dinge angesprochen wurden wie „wer steht wo?“ und „wie machen wir das und das dann am besten?“ traute ich mich und fragte mal „Entschuldigung, kann es sein, dass Sie sich schon für mich entschieden haben?“

Und Helmut starrte mich an, und sagte nur trocken: „Haja, da machen mir jetzt et lang rum, Sie sind doch nett!“

Was war ich glücklich!!! Was folgte, war das duzen, ein total schönes Vorgespräch mit der Erkenntnis, dass die Beiden meine Schwiegereltern kennen (mal eben 600km Entfernung) und eine richtig tolle Vorbereitungszeit mit einem der tollsten Paare, die ich kenne.

Und dann eben die Trauung, von der ich auch heute immernoch nur zu gerne erzähle, denn sie war wirklich der Kracher!

Ute und Helmut heirateten nicht zum ersten Mal. Sie waren also Wiederholungstäter und hatten so ziemlich alles, was eine klassische Hochzeit beinhaltet bereits hinter sich. Da sie begeisterte Hobbyköche sind, stieg die Party in einer Hotelküche, Utes Hochzeitskleid war orange, die Flitterwochen waren bereits erledigt... Ute und Helmut waren wirklich für unkonventionelle Ideen zu haben. Und die hatte ich. Für eine Küchentrauung :)

Gar lieblich dringen aus der Küche, bis an das Herz die Wohlgerüche.
Hier kann die Zunge fein und scharf sich nützlich machen und sie darf!
Hier bereitet man die Zaubermittel in Töpfen, Pfannen oder Kesseln,
um ewig den Gemahl zu fesseln, von hier aus herrscht
mit schlauem Sinn die Haus- und Herzenskönigin.
Zu Beginn der Trauung las ich natürlich eine Begrüßung. Und stellte dabei alle Gäste namentlich mit einer kleinen Geschichte vor. Dies war die persönliche Geschichte des Brautpaares, gleichzeitig aber auch ein perfekter Eisbrecher. Denn viele Gäste lernten sich an diesem Tag zum ersten Mal kennen... da ist es doch toll, schon mal eine Idee zu haben, wem man da gegenübersteht.
Nach einem Küchenklassiker von Reinhard Mey (den Ihr wahrscheinlich bereits hört, weil er mit Klick oben auf den Spotifyplayer im Hintergrund dudelt) bauten Ute und Helmut einen Sandwich als Zeichen dafür, dass sie jetzt zusammengehören. Klar bissen sie gemeinsan gleichzeitig jeder von einer Seite des Sandwiches ab.
Die Hochzeitsklassiker aus Ja-Worten, Ringtausch und Kuss fehlten natürlich nicht... und dank der Musikauswahl von Ute und dem im Raum anwesenden DJs durfte ich einen der Momente erleben, die ich wahrscheinlich noch meinen Enkelkindern erzählen werde: Zum Kuss lief „I will always love you“ von Whitney Houston. Die Ausgeburt des Liebekitsches... der fliegende Sektempfang, den ich mir überlegt hatte, hat aber einwandfrei funktioniert: Das Lied erklang, der Kuss folgte, der Jubel der Gäste lies nicht auf sich warten, die Türen des Saals gingen auf und die Servicekräfte kamen mit dem Sekt und mischten sich unter die Gäste, der DJ wechselte das Lied.
Und plötzlich fing die gesamte Gesellschaft an zu tanzen!!! Der ganze Raum war erfüllt von unbändiger Liebe und Freude. Es war wirklich ein wunderschöner Moment... und ich habe mir berichten lassen, dass das Tanzen lange lange nicht mehr aufhörte. Und zwar, klar, in der Hotelküche! Wenn Ihr mich fragt: Der Hammer! Die Fotos von der Trauung hat übrigens Michael Schober gemacht.  www.fotoschober.at
Ute und Helmut ...

Ute und Helmut, ich wünsche Euch, dass Euch nie die die Gewissensbisse plagen werden, dass Eure Küche nie Teufels Küche wird und: allzeit genug Zucker und Gewürze im Haus. Guten Appetit!

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