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Gini und Matze!

Freie Trauung in Reutti bei Neu-Ulm in Oberschwaben

Als erstes bitte den tollen Soundtrack anmachen. Ohne Musik geht es bei Gini und Matze einfach nicht ;)



Nun aber los! Eine durchaus edle aber dennoch unbeschwerte, leichte und liebevolle Trauung als legeres Sommerfest. Das war es, was sich Regina und Matze – Gini und Matze – wünschten. Und genau das war es dann auch. Bei fast schon zu gutem Wetter feierten die Beiden im Garten des Hotel Meinl und bauten in der Trauung einen Bus. Denn sie hatten sich bei Setra kennengelernt. Dem Bushersteller.

Glücklicherweise gibt es von Setra einen Film, wie Busse gebaut werden. Diesen nahm ich, schrieb den Text raus und hangelte daran die Trauung entlang. Ihr alle lernt nun also, wie Busse gebaut werden ;)
Als allererstes muss ein Bus bestellt werden, damit er gebaut werden kann. In dieser Trauung übernahmen das die Mütter des Brautpaares und bestellten die Liebe für Gini und Matze (Gini wird übrigens Dschini gesprochen... ich dachte an ein normales G von Regina... der größte Fauxpas den ich bisher in einer Trauung begangen habe glaub ich... aber der Trauzeuge hat mich recht schnell aufgeklärt, vielen dank ;)) Nach der Bestellung wird die Karosserie des Busses gebaut. Das hat das Brautpaar übernommen
Und dann folgt relativ schnell die Lackierung des Busses. In diesem Fall haben Gini und Matze zwei Farben auf das Dach fließen lassen, so dass sie ineinanderfließen und nicht mehr getrennt werden können. Genau wie Gini und Matze nicht mehr getrennt werden können.
Natürlich gab es auch in dieser Trauung eine Rede zum Brautpaar sowie allerhand Anekdoten, eingebettet in den Moto, die Schweinwerfermodule (mit einer Traukerze), Matten und was sonst noch so zu einem Bus gehört. Und es gab wunderbare Trauzeugen, die dafür sorgten, dass der Bus Sitze bekam.
Und zu den Sitzen gehören natürlich die Sitzgurte. Diese wurden durch ein Band symbolisiert, das über die Sitze aller Gäste führte und an denen die Ringe durch die Reihen gegeben wurden. Schließlich bürgen die Liebe von Familie und Freunden durchaus eine gewisse Sicherheit :)
Und dann war es so weit. Die letzte Öffnung des Busses wurde geschlossen. Das ist die Windschutzscheibe. „Mit einem Zurrgurt muss die Windschutzscheibe nach dem Einbau in ihrer Position gehalten werden bis der Scheibenkleber genügend Festigkeit aufweist. Und damit auch hier nichts mehr schiefgehen kann, verzurre ich auch Gini und Matze bis ihr ja genügend Festigkeit aufweist.“
Ja-Wort und Kuss folgten, durften dank des Bandes noch ein wenig trocknen und wurden von Ringen gekröhnt. Und was ist wirklich das allerallerletzte, was bei einer Busproduktion passiert? Klar, Flüssigkeiten, Tests und natürlich eine Dokumentation über die Produktion. Und diese Dokumentation haben auch Gini und Matze ausgeführt. Mit Eheversprechen, die sie sich vorlasen. Ein Stück abseits und nur für sich allein, während alle anderen Gäste Musik hörten. Und die sie dann, an Ballons gebunden, auf ihre große Reise schickten.
Ein wunderbarer Abschluss einer feierlichen aber vor allem liebevollen und lockeren Trauung...
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