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So schön kaputt | Unser fünfter Hochzeitstag

am 31 August von FriederikeIn Aus dem Leben einer Trautante, Blog0 comments

Achtung, heute mal was ganz Privates… weil ich einfach keinen Hehl draus machen will 😉

 

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Es gibt Dinge im Leben, die kann man einfach nicht vorhersehen. Eindeutig nicht. Und schon gar nicht planen. Könnte man das, würden viele Ehen gar nicht erst geschlossen, viele Unternehmen würden gar nicht erst gegründet und viele tolle Abenteuer, die man erlebt im Leben würden gar nicht erst erlebt, wenn man den Ausgang des Wagnisses schon vorher wissen würde.

Wieso sollte man sich denn aufmachen und einen Seeweg nach Indien suchen, wenn man auch gleich Amerika finden kann?

Genau.

Und genau so spielt das Leben eben.

 

Als mein Mann Stephan mich vor mehr als sechs Jahren bat, seine Frau zu werden und wir unsere Hochzeit planten, die dann schlussendlich zu tollen Jahren miteinander als Ehepaar und unter anderem auch zu diesem wunderbaren Unternehmen „Trautante“ führte, wussten auch wir nicht, worauf wir uns einließen. Wir wussten nichts davon, dass Gäste komisch werden, wenn man heiratet. Wir wussten nichts davon, dass wir aus der Gegend in der wir wohnten wegziehen würden. Wir wussten nichts davon, dass wir Jobs annehmen und wieder wechseln würden, wir wussten nichts von meiner Krankheit, wir wussten nichts von all den kleinen und großen Herausforderungen, die das Leben so mit sich bringen würde.

Und wir wussten nicht, dass wir auf diesem Weg feststellen würden, dass wir gemeinsam alles schaffen können… und dass wir gemeinsam unsere Trennung beschließen würden.

Doch genau das haben wir getan. Beschlossen, dass wir ohne einander aus den verschiedensten Gründen glücklicher werden würden als wir das miteinander sein können. Und so wurde aus dem „Für-immer-Ehepaar“ Friederike und Stephan irgendwie ein „für immer“ auf der einen Seite und ein „Ehepaar“ auf der anderen Seite.

 

Allerdings: Gemeinsam können wir alles schaffen. Und ich finde, wir haben genau das bewiesen mit unserer Trennung. Denn selbst das haben wir ziemlich gut hinbekommen.

Und weil das eben so ist, wir unsere Eheversprechen ernst nehmen und immernoch füreinander da sind, auch wenn wir nicht mehr zusammenwohnen und kein Paar mehr sind, haben wir in diesem Jahr, genau wie in jedem veheirateten Jahr davor wieder unser traditionelles Hochzeitstagsshooting gefeiert und waren danach gemütlich Burger essen. Wie sich das gehört, denn noch sind wir ja verheiratet 😉

Im ersten Jahr gab es „das Baumwollpicknick“, im zweiten Jahr machten wir eine kleine Zeitreise mit „Zuckerwatte und Lederjacke“ und im dritten Jahr gab es noch mehr „Leder“ bevor dann im vierten Jahre das Ende dieser Ehe bereits besiegelt war und wir Abschied nahmen von der großen Sause mit „Bernstein und Wein“.

Und auch wenn ein „für immer“ eben manchmal anders aussehen kann, als wir es geplant haben und man das eben nicht vorhersehen kann, so bleibt unsere Ehe doch eines unserer größten Abenteuer. Und eine der besten Zeiten. Eindeutig.

Und genau das kann man dann halt auch mal so richtig feiern. Aber seht selbst, denn – auch wenn ich Rednerin für freie Trauungen bin – so sagen in diesem Fall die wunderbaren Bilder von Hochzeitsfotograf Steven Herrschaft mehr, als meine Worte das könnten. Nur, den richtigen Soundtrack, den solltet Ihr anmachen…

Der fünfte Hochzeitstag ist die „Gummihochzeit“. Klar durften da Luftballons nicht fehlen. Aber nein, wir haben sie natürlich nicht fliegen lassen. Dafür waren sie auch einfach viel zu schön anzusehen… erst noch ganz klar, unbefleckt und einfach nur unschuldig schön. Wie wir vor fünf Jahren, als wir heirateten. Inklusive dem weißen Kleid und einem wunderschönen Brautstrauß, den Conny von der Zaubernuss in Mainz soooooo schön gebunden hat. Ein bisschen wild, genau wie wir, aber eben doch klassisch. 🙂

 

Und wie immer nur Schabernack im Kopf. Das im Grunde lustigste daran: Genau so ein Wegfliegefoto gibt es von unserer Hochzeit 😀

Übrigens vielen Dank an die Schüttgutspedition, die uns spontan aufs Gelände lies… denn eigentlich wollten wir mit Bahnschienen den neuen Weg symbolisieren (und wir hatten uns das erste Mal auf einem Bahnhof gesehen :D) und parkten nur zufällig unsere Autos zufällig vor eben dieser Spedition. Allerdings fanden wir es ganz schön passend, dass wir erstmal Schutt und Asche hatten, bevor der Weg dann eben mit den Bahnschienen weitergeht *giggle*

 

Letztes Jahr an dieser Stelle hab ich Euch übrigens einen Haufen Fragen beantwortet, wie es war, miteinander das Shooting zu machen, ob wir es wirklich schaffen, Freunde zu bleiben und und und. Und heute weiß ich: Mit Stephan Fotos zu machen ist immernoch das normalste der Welt, klar ist es nicht immer einfach befreundet zu bleiben, aber wir bekommen das echt ganz gut hin. Und: „Liebe Liebe“ wird uns immer bleiben 🙂

Und hey, wir wünschen uns offenbar gegenseitig dass die Hochzeitsglocken nochmal läuten… immerhin haben wir beide an diesem Tag die Brautsträuße gefangen 😀

Hinter den Kulissen übrigens: Gute und laute Musik, Selfies en masse und mein wunderbares Team, dass Luftballons und Gedöns durch die Gegend trug. Menschen, auf die man sich immer verlassen kann, sind eben Gold wert. Dermaßen viel Gold wert!

Und dann wurde der unschuldige Strauß getauscht. Und *räusper* naja, es wurde insgesamt bunter, was seine Spuren hinterließ. Genau wie fünf Jahre Ehe eben ihre Spuren hinterlassen 😉

Können wir das bitte nochmal machen? *giggle*

Und auf zu neuen Ufern. Mit all den Spuren der wunderbaren Vergangenheit. Gemeinsam.

*giggle* Küssen ist offenbar nicht mehr so unser`s 😀

Und Stephan, wenn wir den Rest auch alleine gehen, du weißt immer, wo du mich findest. Gemeinsam können wir alles schaffen. Und es gibt nach wie vor immer Bagels. Versprochen ist schließlich versprochen. Alles Gute zum fünften Hochzeitstag, mein Lieber. Dem diesmal wahrscheinlich wirklich Letzten.

 

Friederike

 

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Fotos: Steven Herrschaft | www.stevenherrschaft.com

Blumen: Zaubernuss Mainz | www.zaubernuss-mainz.de

Kleid: Asos | www.asos.de

 

 

 

 

 

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