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Die Hochzeitsmeute. Oder auch „Wenn Trautanten blankziehen“

am 16 November von FriederikeIn Allgemein, Blog, Discokugel0 comments

Aloha Ihr Lieben.

Ursprünglich dachte ich ja, ich könne Euch jetzt hier die wildesten Partybilder ever zeigen, wie ich blank und mindestens nachts um drei betrunken auf der Tanzfläche voll abgehe oder so… denn eines ist klar: Hochzeitsdienstleister können richtig krass feiern. Auch ich 😀

Trotzdem sieht dieser Blogbeitrag ganz anders aus.

Denn irgendwie kam alles ganz anders.

Und das war so:

Freddy, einer meiner LieblingsDJs und gemeinsam mit Franziska Hain Initiator eines lockeren Kreises von Hochzeitsdienstleistern, der sich Hochzeitsmeute nennt, lud mich ein, einen Vortrag auf der Wedding Season Closing Party der Hochzeitsmeute zu halten. Und, na klar, ich willigte ein. Damals noch ohne Thema oder irgendwas. Einfach nur ein lockeres „Ja klar, mach ich“. Krieg ich schon hin, ich mach sowas ja ständig, hab früher oft tagelang vor Studenten oder Unternehmerinnen als Vortragende gestanden, alles kein Ding.

Okay, ich stellte auch fest, dass ich nicht so lange bleiben könne, weil die Party mitten in meine Workshopwoche fiel – nachts um drei auf der Tanzfläche fiel also schon mal aus – aber hey, nicht schlimm, mach ich schon, krieg ich schon hin. Ich dachte ja auch, ich müsse nichts großartig vorbereiten.

Doch dann bekam die Party mehr Struktur und plötzlich ein Oberthema „Sei mutig. Von Scheitern und Erfolg“.

Öhm. Okay. Da musste ich mir wohl doch ein paar Gedanken machen, den Vortrag ein wenig vorbereiten, mir vorher überlegen, was ich sagen wolle und so. Ich fing also an Fragen zu stellen. Mir und anderen. „Was ist Erfolg eigentlich für mich?“ und bin ich eigentlich erfolgreich? „Bin ich mutig?!“ und überhaupt, muss man das sein und äh, wie geht scheitern eigentlich und was ist das?

Das erste Mal in meinem Leben setzte ich mich wirklich ernsthaft mit dem Scheitern auseinander. Las unheimlich viel, hörte Podcasts noch und nöcher und lernte. Über das Scheitern. Und über mich.

Und nach ca. 100 Stunden Arbeit hatte ich ihn, meinen Vortrag. Warf alles nochmal komplett über den Haufen und hatte ihn nach 300 Stunden wirklich. Meinen Vortrag über das Scheitern. Mein Scheitern. Über Erfolg. Meinen Erfolg. Übers mutig sein. Mein mutig sein.

Und ich hatte ihn – den größten Schiss meines Lebens. 

Denn wenn ich auch nicht nachts um drei völlig auf der Tanzfläche eskalieren konnte, so zog ich eben doch blank. Und machte mich sprichwörtlich nackig vor einem Haufen Kollegen der Hochzeitsbranche. Ich sag Euch, ich hatte noch nie so viel Angst vor etwas. Ich war noch nie in meinem ganzen Leben so aufgeregt wie vor diesem Vortrag. Und da machten es auch die Witze der Kollegen nicht einfacher, wieso ich denn so aufgeregt sei, ich würde sowas doch ständig tun.

Im Ernst, als mich Simone Pfundstein von Schatz wir heiraten, die die Party moderierte, kurz vor meinem Vortrag fragte, was das Mutigste sei, was ich je getan hätte, antwortete ich mit „das hier, dieser Vortrag“ und wäre am liebsten weggerannt. So schlecht war mir! Klar, ich stehe ständig vor Menschen und rede. Aber es gab einen ganz entscheidenden Unterschied zu meinen freien Trauungen: Ich redete in diesem Vortrag über mich. Das mache ich sonst nicht. Nicht so!

Doch ich bin geblieben und habe mich dieser wirklich für mich unglaublich krassen Herausforderung gestellt. Und es trotz technischer Schwierigkeiten, trotz Hasplern ohne Ende doch noch geschafft.

Danke an Magier Steasy, der mir heldenhaft zu Hilfe eilte und dafür sorgte, dass ich meine Notizen noch sehen konnte, als stehen keine Option mehr war 😀

Und ein Danke an Pascal von Kapp&Chino, der der zweite Helfer im Bund war, als die Technik nicht wollte. Er hielt mir die ganze Zeit das Mikro.<3

 

So einen Discokugelbecher gibt es übrigens bald bei mir zu kaufen in der Disco-Edition des (Hör)Buches 🙂

 

… zusammen mit einem solchen Beutel. Für endlich displayfreie Fotos vom Hochzeitsfotografen 😉

Und am Ende war ich unglaublich erleichtert mit meinem Beutel und meiner Discokugel mit Gin Tonic in der Hand… Und war selten so stolz, Etwas geschafft zu haben. Und Etwas geschaffen zu haben. Ich wurde umarmt und ganz ehrlich geherzt, bekam größten Zuspruch und immer wieder die Frage, ob man sich das nochmal anhören oder -sehen könne. Danke erstmal für diese ganze Unterstützung an diesem Abend!

Und für alle die, die es nochmal hören wollen oder nicht dabei sein konnten: Ihr könnt mich nochmal blankziehen lassen!

Denn dank der ganzen Nachfragen gibt es diesen Vortrag jetzt zu kaufen. Als digitales Bundle aus Mini-Hörbuch und PDF zum direkten Download und bald auch als Bundle mit echtem Buch, Hörbuch auf einem Stick, einem von mir entworfenen Kunstdruck und einem coolen Discokugelbecher. Als Inspiration für alle die, die wissen, wie es sich anfühlt, wenn man am Boden liegt.

Auch wenn ich mit jedem Verkauf wieder blankziehe und quasi nackt vor Euch stehe. Ich hab gelernt: Genau das kann eine große Inspiration sein.

Also: Danke, dass ich Euch inspirieren darf.

AB MONTAG KANNST DU HIER MEIN HÖRBUCH UND DEN DIGITALEN DOWNLOAD DES BUCHES BESTELLEN!!! PÜNKTLICH ZU MEINEM GEBURTSTAG 😉

 

Und direkt am 18.11.2019 gibt es übrigens mit dem Gutscheincode Geburtstagsfriederike noch einen Rabatt in Höhe von 19%. Denn am Montag werd`ich 38 😀

Also schlagt einfach Montag gleich zu. Und ach ja: Wenn du dabei warst als ich den Vortrag bei der Hochzeitsmeute hielt, dann schick mir eine kurze Nachricht bevor du shoppen gehst, ich hab da eine Überraschung für dich 😉

Und auch an dieser Stelle nochmal ein Danke an Steasy und Pascal von Kapp & Chino, die mir beim Blankziehen zur Hilfe eilten. Und an Franziska Finger, von der die Fotos in diesem Blogbeitrag stammen… ich wundere mich ja die ganze Zeit, dass man mir meine Aufregung und Übelkeit kaum ansah.

Und danke an Euch alle und Eure Unterstützung. <3

Ich freue mich, Teil einer so wundervollen Gemeinschaft wie der Hochzeitsbranche zu sein. Danke!

Friederike

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